Die Borderlinepersönlichkeitsstörung wird nach dem DSM-I V, dem Klassifikationssystem der American Psychiatric Association, wie folgt definiert.

Die Borderlinepersönlichkeitsstörung zeichnet sich aus, durch ein tiefgreifendes Muster von Instabiliät in den zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in den Affekten, sowie deutliche Impulsivität. Der Beginn liegt im frühen Erwachsenenalter bzw. in der Pubertät und manifestiert sich in verschiedenen Lebensbereichen

Mindestens fünt der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


Im ICD, dem Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ist die Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Unterform der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (F60.3): Der Impulsive Typus (F60.30) dieser Störung ist geprägt durch mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Handlungen. Beim Borderline-Typus (F60.31) sind das eigene Selbstbild und das Beziehungsverhalten schwerer beeinträchtigt. Dieser entspricht in etwa auch der Definition der Borderline-Störung im DSM-IV.