Meine Geschichte und Ich

eigentlich weiß ich nicht wie ich wirklich anfangen soll denn es ist so schrecklich kompliziert. Jedenfalls hatte ich in meinem Lebensweg ein paar große Stolpersteine über die ich drüber purzelte und mir viele blaue Flecken holte.
Geboren bin ich in einer großen Stadt. Mein Leben begann bereits schon bei der Geburt katastrophal und setzte sich die nächsten fünf Jahre so fort. Mit fünf Jahren kam ich zu liebevollen Pflegeeltern, die mich wieder aufgepäppelt haben. Es war für sie auch sehr schwer mit mir. Und trotzdem hinterließ diese schlimme Zeit auch Spuren bei mir die sich auch heute noch extrem bemerkbar machen. In meiner Kindheit entwickelte ich schon die Tendenz dazu, immer davon laufen zu wollen. (was ich leider immer wieder tue und getan habe).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Pubertät hatte ich einige unschöne, triggernde Erlebnisse auf die ich nicht weiter eingehen möchte.
Mit 16 Jahren habe ich ein Jahr freiwillig im Krankenhaus gearbeitet (da mein Wunsch bereits da sehr groß war anderen zu helfen).
mit 17 Jahren habe ich dann erfolgreich die Ausbildung zur Krankenpflegehelferin gemacht, was mir sehr viel Spaß bereitet hat.

Danach bin ich ein Jahr in ein Altenheim bei mir in der Nähe zum Arbeiten gegangen und habe mich weiter erkundigt, wie es ist, die drei jährige Krankenpflegeausbildung zu machen. Letztendlich habe ich dann 2006 mit der dreijährigen Ausbildung beginnen können (ich habe meinen Traum geschafft). Doch leider holte mich meine Vergangenheit wieder ein und so stürzte ich ab, sehr langsam in die Essstörung und in Depressionen sowie SVV. Ich wurde dann in eine spezielle Klinik für Essgestörte aufgenommen und habe dort gelernt wie es ist normal zu Essen das ich mir auch mal mehr erlauben darf und kein schlechtes Gewissen haben muss. Beim ersten Aufenthalt hatte ich kaum Erfolge ich rasselte kurz nach der Entlassung wieder mit dem Gewicht nach unten und konnte es nicht beibehalten. Also bin ich ein zweites mal in die selbe Klinik, dieses Mal mit Erfolg. (seitdem halte ich mein Gewicht erfolgreich :-) ) Dort wurde auch dann die Diagnose der Posttraumatischen Belastungsstörung gestellt und ich bin dann ins BKR nach Regensburg gekommen. Anfangs habe ich mit niemanden geredet wollte nicht wahrhaben, dass ich darunter leide. Doch meine Therapeutin Frau L. hatte keine Zweifel, dass ich es schaffen könnte darüber zu reden und macht mir jedes Mal auf´s neue Mut und gibt mir ein kleines Stück Hoffnung wieder.
Noch dazu habe ich Frau B. bekommen die mich auch sehr unterstützt.
Ich habe in der Klinik viele liebe Menschen kennen lernen dürfen und auch viele Freundschaften die mir sehr wichtig sind, gefunden. Noch dazu hab ich eine sehr liebe und nette Bezugsschwester mit der ich gut reden kann. (was anfangs sehr schwer ging aber ich habe gelernt zu reden und gelernt mein schweigen das ich Jahrelang hatte zu brechen).

falls jemand fragen hat bin ich gerne bereit per PN (Forum) zu antworten.

liebe Grüße -.Keks-.