Gefühlsebene
Verhaltensebene

frühe Kindheit (bis 3 Jahre)

  • angenehme und unangenehme Empfindungen
  • Angst
  • Verwirrung
  • Schlaf-, Essstörungen, Tendenz zu Verhaltensextremen
  • Angst vor Fremden, Rückzug
  • altersunangessenes sexuelles Spielen

Vorschulalter (3 bis 6 Jahre)

  • angenehme und unangenehme Emfindungen
  • Verwirrung
  • Angst
  • Scham
  • Schuldgefühle
  • Gefühl der Schutz- und Hilflosigkeit
  • Wut
  • Angst, beschädigt und verdorben zu sein
  • regressives Verhalten: Babysprache, Bettnässen
  • Daumenlutschen, Festklammern
  • Rückzug
  • Schlafstörungen (Alpträume)
  • aggressives Verhalten
  • willfähiges Verhalten
  • häufiges und ausdauerndes sexuelles Spielen
  • öffentliches und andauerndes Masturbieren

Schulalter (6 bis 9 Jahre)

  • ambivalente Gefühle Erwachsenen gegenüber
  • Verwirrung über die Geschlechtsrollenverteilung innerhalb der Familie
  • Angst, Scham
  • Schuldgefühle
  • Unruhe und Unsicherheit
  • Wut
  • Angst, beschmutzt und beschädigt zu sein
  • Misstrauen
  • sozialer Rückzug
  • Kopfschmerzen, Schlaf- und Essstörungen
  • aggressives Verhalten, plötzlich, unerklärliches Schulversagen
  • Probleme, Grenzen einzuhalten
  • Willfähigkeit
  • Zwangshandlungen wie exzessives Baden, Waschen
  • sexuelles Ausagieren mit Gleichaltrigen und jüngeren Kindern
  • sexuell provozierendes Verhalten
  • keine adäquaten sozialen Beziehungen

Schulalter (9 bis 13 Jahre)

  • ambivalente Gefühle gegenüber Erwachsenen
  • Wut, Angst, Scham
  • Schuldgefühle
  • Depressionen
  • Angst, beschädigt zu sein
  • Gefühl der Inkompetenz
  • Misstrauen
  • Selbstmordgedanken
  • sozialer Rückzug, keine adäquaten sozialen Beziehungen zu Gleichaltrigen
  • Schule schwänzen
  • manipulatives Verhalten anderen gegenüber
  • sexueller Missbrauch von jüngeren Kindern
  • promiskuitives Verhalten

Adoleszenz (13 bis 18 Jahre)

  • Wut, Scham
  • Schuldgefühle
  • sich betrogen fühlen, Misstrauen


  • selbstdestruktives Verhalten, Drogenkonsum
  • von zu Hause weglaufen
  • aggressives Verhalten, Ausbeuten anderer
  • Übernehmen der Opferrolle
  • Vermeiden körperlicher und emotionaler Intimität
  • Selbstmordversuche

(Quelle:nach Woltereck, 1994 in: May, A. Nein ist nicht genug - Prävention und Prophylaxe, Donna Vita Verlag, Ruhnmark 1997 )

 

Verletzungen als Folge von sexuellen Missbrauch bei Kindern

Körperliche Symptome als Folge von sexuellen Missbrauch bei Kindern

speziell bei Mädchen:

speziell bei Jungen:

(Quelle: May, A. Nein ist nicht genug - Prävention und Prophylaxe, Donna Vita Verlag, Ruhnmark 1997 )

 

 

 

 

 

 

 

 

Mögliche Symptome und emotionale Reaktionen nach Sexuellem Missbrauch in verschiedenen Altersphasen bei Opfern